KulturAS feierte bayerische Gemütlichkeit im vollbesetzten „Bartl“
„Nird schlampert“ – Mundart, Musik & a Mordsgaudi!KulturAS feierte bayerische Gemütlichkeit im vollbesetzten „Bartl“
Sulzbach-Rosenberg. Ein rundum gelungener Heimatabend lockte am 17. April 2026 zahlreiche Besucher ins Gasthaus „Zum Bartl“. Unter dem Motto „Nird schlampert“ – bekanntlich das höchste Lob des Oberpfälzers, wenn etwas eigentlich perfekt ist – hatte die Gruppe KulturAS zu einem abwechslungsreichen Programm eingeladen, das ganz im Zeichen der Mundart, Musik und bester Unterhaltung stand.
Den Auftakt des Abends gestaltete Helmut Heinl. Er begrüßte das Publikum, erläuterte das augenzwinkernde Motto der Veranstaltung und stellte die Mitwirkenden vor. Gleichzeitig bat er um Verständnis für das Fehlen von Dieter Radl, der krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte.
Charmant und mit viel Witz führte Moderator Sepp Lösch durch das Programm. Mit regionalen „Gschichtln“ über bekannte Persönlichkeiten, wie den „Kronprinzen von Sulzbach“ Christoph Grünthaler oder das gewitzte Original „Renner Seitz“, sorgte er für zahlreiche Lacher im Saal. Zwischen den Gschichtln sorgte die Gruppe „In Oiner Dur“ für den authentischen Wirtshaussound, der schnell für ausgelassene Stimmung im ganzen Wirtshaus sorgte.Dass Mundart weit mehr ist als nur Reden, bewies das vielseitige Mitmach-Programm: Klassiker wie „Hans bleib dou“ luden zum Mitsingen ein, während ein unterhaltsames Heimat-Quiz, präsentiert von Monika Preller, das Wissen über die Region auf die Probe stellte. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Mundart-Beiträge, bei denen alte Gegenstände im Dialekt vorgestellt wurden und vom Publikum erraten werden mussten. Für zusätzliche Gaudi sorgten Wettbewerbe wie das Maßkrugstemmen oder die humorvolle Einlage „Ich errieche, auf welchem Platz du gesessen hast“, moderiert von Josef Schmaußer.
Zum Ausklang bedankte sich Helmut Heinl bei allen Akteuren und hob besonders Walter Heldrich hervor, der im Hintergrund die Fäden der Organisation gezogen hatte. Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Hoch auf dem gelben Wagen“ endete der offizielle Teil eines ereignisreichen Abends.Doch so ganz mochte noch keiner nach Hause gehen: Die Musikanten von „In Oiner Dur“ ließen es sich nicht nehmen, noch einige Zugaben dranzuhängen. Erst mit dem traditionellen Steigerlied fand die „Mordsgaudi“ im Bartl ihr endgültiges, stimmungsvolles Ende.